Spannungsfeld Person – Organisation

Wo Organisationen im Innen wie im Außen durch wachsende Veränderungsgeschwindigkeit, Komplexität und Unübersichtlichkeit geprägt sind, steigen die Anforderungen an den Einzelnen. Bewährte Managementtools und einfache Lösungsansätze erweisen sich angesichts der Aufgaben und Problemstellungen im operativen Führungs- und Projektalltag nicht selten als unzureichend.

Zum Treffen strategischer Entscheidungen unter Unsicherheit, dem Umgang mit Zielkonflikten und dem Jonglieren mit begrenzten Mitteln kommt hinzu, dass sich auf personaler Ebene häufig ungelöste organisationale Problem abbilden. Der Einzelne wird zum „Stresscontainer“, in dem sich beispielsweise ungeklärte Zuständigkeiten und diffuse Entscheidungswege niederschlagen.

In einem solchen Kontext „den Kopf oben zu behalten“ und als Führungskraft wirksam zu sein, erfordert Selbststeuerung und Selbstwahrnehmung. Es geht gleichermaßen um bewusste Nutzung, Reflexion und Weiterentwicklung der individuellen Ressourcen: Glaubenssätze und Handlungsmuster, Kompetenzen und Erfahrungen, Werte und Emotionen.

Daneben ist persönliche Wirksamkeit immer gebunden an organisationales Bewusstsein: Wer sich mit den kollektiv geteilten Denk- und Kommunikationsmustern in seinem Unternehmen auseinandersetzt, eröffnet sich neue Handlungsmöglichkeiten. Nur wer ein Gespür dafür hat, wie die Organisation „tickt“, kann seine Gesaltungskraft auf Schlüsselpersonen und Gruppen ausdehnen.


 
 
 
 

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